Generalversammlung 2014


Zur diesjährigen Generalversammlung hatten sich trotz Kaiserwetters fast 30 Mitglieder der BEG eingefunden, um sich über die Aktivitäten im vergangenen Jahr berichten zu lassen, aber auch, um die zukünftige Ausrichtung und mögliche Betätigungsfelder der BEG zu diskutieren.

Der Aufsichtsratsvorsitzende begrüßt die Versammlung

Der Aufsichtsratsvorsitzende begrüßt die Versammlung

Nach Begrüßung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Jürgen Jochindke folgte ein ausführlicher Bericht durch den Vorstand Herrn Grisse. In seinem Vortrag wurde einmal mehr klar, wie weitsichtig die bisherigen Aktivitäten erfolgt sind. Denn trotz einer unterdurchschnittlichen Sonnenscheindauer im Jahr 2013 war es möglich, einen Überschuss zu erwirtschaften. So kam der Vorstand auch dazu, eine Ausschüttung von 4% zu beantragen. Dieser Vorschlag wurde so von der Generalversammlung angenommen.

Personell waren in diesem Jahr zwei Posten im Aufsichtsrat zu besetzen. Turnusmäßig standen die Posten von Jürgen Jochindke und Gerhild Weber zur Wahl. Beide signalisierten die Bereitschaft, sich auch weiterhin ehrenamtlich als Aufsichtsräte betätigen zu wollen. Die Versammlung bestätigte beide anschließend einstimmig.

Dank an Briggite Korpok für ihre bisher geleistete Arbeit

Dank an Briggite Korpok für ihre bisher geleistete Arbeit

Darüber hinaus fungiert Brigitte Korpok aus beruflichen Gründen zukünftig als Assistentin des Vorstands. Im Namen aller Genossen dankte der Aufsichtsrat ihr für ihre bisherige Arbeit für die Genossenschaft. Ohne Frau Korpok wäre die BEG sicher nicht das, was sie heute ist.

In der abschließenden Diskussion über die weiteren Aktivitäten der BEG wurde anfänglich über zurückliegenden und anstehenden Änderungen des EEG diskutiert, wodurch neue Projekte im Bereich der Photovoltaik für die BEG nicht mehr rentabel dargestellt werden können. Bereits bei der letzten Generalversammlung wurde daher beschlossen, sich verstärkt auf andere Gebiete zu konzentrieren. In der Zwischenzeit wurden viele Kontakte geknüpft und Möglichkeiten ausgelotet. Jedoch gestaltet es sich schwierig, neue Projekte zu finden. Es ist verwunderlich, aber der Eindruck festigt sich, dass die Energiewende nicht an finanziellen Mitteln krankt, sondern an konkreten Projekten. Umso erfreulicher ist daher das Projekt „Energie für Geisweid“ zu bewerten, welches mittlerweile mit einer Hackschnitzeltrocknungsanlage in einer erste Pilotphase angekommen ist. Aber auch die Kooperation mit der Firma Volkswind zur Errichtung eines Bürgerwindparks wurde positiv aufgenommen. Beide Projekte sind jedoch noch nicht in der Umsetzungsphase.

Es bleibt somit festzustellen, dass Projekte zur Umsetzung der Energiewende nicht vom Himmel fallen, sondern sehr viel Engagement benötigen. Da alle Aktiven der BEG dies ehrenamtlich tun, gibt es hier nur begrenzte Ressourcen. Daher möchten wir an dieser Stelle alle Interessierten einladen, sich aktiv bei der Gestaltung der BEG einzubringen. In welcher Form auch immer. Ansprechpartner sind alle Mitglieder aus Vorstand und Aufsichtsrat oder per E-Mail an kontakt@tausendmegawatt.de.

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